Mathematik

Geschichte der Mathematik

Wenn Ägyptologen nach den Techniken des Pyramidenbaus forschen, sind sie auch mit den Fragen der damaligen mathematischen Methoden konfrontiert. Aber die Geschichte der Mathematik reicht noch weiter zurück, denn einfache Zählverfahren lassen sich bis in die jüngere Steinzeit nachweisen. Doch erst die frühen Hochkulturen in Babylon, China und Griechenland entwickelten präzise mathematische Sätze, die bis heute verwendet werden. Bekannte Beispiele sind der Thaleskreis und der Satz des Pythagoras.

Mathematik, Natur- oder Geisteswissenschaft?

Laien stolpern zuweilen über den Begriff „Mathematik und Naturwissenschaften„. Es klingt gerade so, als ob die Mathematik keine Naturwissenschaft wäre, obwohl doch Physik und Mathematik eng beieinander liegen. Und doch, die Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, genauer gesagt eine Sprache! Freilich eine künstlich geschaffene Sprache, die dazu beitragen soll, die Naturwissenschaften zu beschreiben. Ohne die Sprache der Mathematik ließe sich Physik, Chemie und Biologie gar nicht betreiben. Diese Sprache will gelernt und praktiziert werden. Das bloße Auswendiglernen von Vokabeln und Grammatik, in der Mathematik Definitionen und Sätze genannt, erschließt das Wesentliche nicht. Echte Mathematiker arbeiten sich in mathematische Theorien ein, um diese anzuwenden und auf neue Probleme zu übertragen.

Bereiche der Mathematik

  • Algabra
  • Analysis
  • Geometrie
  • Numerik
  • Stochastik
  • Statistik
  • Wirtschaftsmathematik

Mathematik studieren

Die Mathematik ist so grundlegend, dass sie an den meisten Universitäten in Deutschland abgeboten wird. Eine Reihe verschiedener Fächer, von Physik bis Chemie und von Volkswirtschaft bis Psychologie und Soziologie, ist auf die Mathematik angewisen. Gut ausgebaute mathematische Fakultäten befinden sich z. B. an der Uni Bonn, der Uni Heidelberg, der Uni Münster und der TU München.