Psychologie

Einführung in die Psychologie

PsychologieSchon immer hat sich der Mensch für die Ursachen seines Handelns interessiert. Das unterscheidet ihn immerhin von den anderen Lebewesen auf unserer Erde, und diese Tradition reicht zurück bis in weit vergangene Zeiten. Der Name für die Psychologie aus dem Griechischen entlehnt, der Sprache eines Volkes mit großer Vergangenheit: „Psychologia“, die „Seelenkunde“.

Der erste Lehrstuhl für Psychologie

Im 19. Jahrhundert wurde damit begonnen, Wahrnehmungsvorgänge zu untersuchen, indem man die Sinnesorgane physiologisch erforschte. Das Jahr 1879 gilt als Meilenstein für die akademische Psychologie: Wilhelm Wundt gründete in Leipzig das erste Psychologische Institut. Die Psychologie löste sich von den Nachbardisziplinen der Philosophie, Pädagogik und Theologie und wurde zur eigenständigen Disziplin.

Sigmund Freud

Der bekannteste Psychologe ist zweifellos Sigmund Freud. Die von ihm entwickelte Methode der Psychoanalyse spielt aber heute in der Wissenschaft  eine eher untergeordnete Rolle, ebenso wie die Tiefenpsychologie von C.G. Jung oder die Individualpsychologie von Alfred Adler. Denn die Psychologie wandelte sich im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts an vielen Universitäten von der reinen Geisteswissenschaft zur Naturwissenschaft.

Psychologie studieren

Die heutige akademische Psychologie begreift sich an den meisten Universitäten als naturwissenschaftlich orientiert. Im Bachelor– und Masterstudium, der mit einem Numerus Clausus versehen ist, nimmt deshalb der Umgang mit Statistik und Methodik einen breiten Raum ein. Für die Statistik sind mathematische Grundkenntnisse erforderlich.
Für das Seniorenstudium und das Gasthörerstudium sind die Veranstaltungen der Psychologie oft nur eingeschränkt nutzbar. Hier können Fernstudien eine gute Alternative bieten.